Dieter Hallervorden kommt in die Sachsenklinik
bild.de 07.05.2010
TV-Ulknudel Dieter Hallervorden
unternimmt einen Abstecher ins Krankenhausmetier.
Der 74-Jährige stand am Freitag in Leipzig für eine Folge der
MDR-Serie «In aller Freundschaft» vor der Kamera. In Episode 487
mimt Hallervorden das Opfer eines Jagdunfalls, dem in der
Sachsenklinik geholfen werden muss.
Die Folge «Blattschuss» soll im September 2010 ausgestrahlt werden.
«In aller Freundschaft» läuft immer dienstags um 21.05 Uhr in der
ARD.
Schlossparktheater
Das ganze Jahr Premierenstimmung
Dieter Hallervorden lädt zum Neujahrsempfang ins Schlossparktheater.
Der Start scheint gelungen.
tagespiegel.de 16.01.2010
In der Politik ist es üblich, nach
100 Tagen eine erste Bilanz zu ziehen. Die Kunst lässt sich mehr
Zeit. Vor viereinhalb Monaten hat Dieter Hallervorden mit eigenem
Geld und unter dem Jubel von Publikum, Prominenz, Politik und Presse
das jahrelang geschlossene und verfallene Steglitzer
Schlossparktheater wiedereröffnet. Am Freitagabend hat er seine
Gäste zum Neujahrsempfang begrüßt – und zugleich ein positives Fazit
der ersten Wochen gezogen. Nein, er bedauere die Entscheidung, mit
74 Jahren noch einmal ein Theater übernommen zu haben, überhaupt
nicht: „Die Voraussetzung von Erfolg ist, dass man sein Handwerk
liebt. Und wir haben viel Anerkennung von allen Seiten bekommen für
den Mut, dieses Haus wiederzueröffnen, und für die Qualität des
Gebotenen.“
Rückblick: Am 2. September 2009 strahlt die klassizistische Pforte
des Schlossparktheaters erstmals seit langem wieder im
Scheinwerferlicht. Der zugewucherte Rasen ist gemäht, die
ausrangierten und rostenden Einkaufswagen, die nach dem Rückzug des
letzten Mieters Stage Entertainment das Bild bestimmt haben,
beseitigt. Auf den Gesichtern der Gäste zeichnen sich Freude und
Erwartung ab, der Regierende Bürgermeister hat einen Abend zuvor
gemeinsam mit Alfred Biolek die Eröffnungsgala moderiert, sogar der
Bundespräsident ist zur ersten Premiere „Die Socken Opus 124“
gekommen. Das Stück selbst ist nur ein schaler Beckett-Aufguss, aber
Dieter Hallervorden und Ilja Richter holen das meiste aus ihren
Figuren heraus – ein Versprechen, dass an diesem Ort nach der kurzen
Musical-Ära und dem langen Leerstand wieder klassisches
Sprechtheater zu seinem Recht kommen würde.
Fünf Premieren hat es seither gegeben, darunter die Politsatire
„König der Herzen“, in der der britische Thronfolger aus Liebe zu
einem muslimischen Mädchen zum Islam konvertieren möchte.
Hallervorden spielt den zynischen Premierminister. Beim Publikum
würde allerdings, sagt er, „Love Letters“ am besten ankommen, ein
Stück über die sehr konträr verlaufenden Biografien zweier Menschen,
die sich ihre Liebe nur in Briefen gestehen können.
Die Auslastung seines Hauses würde bei 80 Prozent liegen – „und das,
obwohl wir keine Zeit hatten, einen Abonnentenstamm aufzubauen, und
auch keine Touristenbusse täglich die Massen vor unsere Türe
karren“. Jeder einzelne Besucher entscheide sich individuell, ins
Schlossparktheater zu kommen. Obwohl er keine Untersuchungen
durchführen lässt, geht Hallervorden davon aus, dass die meisten
Besucher keine langen Wege auf sich nehmen und direkt aus
Steglitz-Zehlendorf kommen.
Dessen Bürgermeister Norbert Kopp hat ihm beim Neujahrsempfang eine
Spende der Meridian-Stiftung in Höhe von 40 000 Euro überreicht. Die
sind allerdings schon wieder ausgegeben: für die Neuproduktion „Die
Nadel der Kleopatra“, die am Donnerstag Premiere hatte (Rezension
Seite 24). Das hohe Tempo beim Aufbau eines neuen Spielplans wird
Hallervorden beibehalten, bis Januar 2011 stehen die Premieren fest.
Die nächste Uraufführung – „Zebralla“– folgt schon am 4. Februar.
Wer Regisseur und Hauptdarsteller in Personalunion ist, dürfte klar
sein. Hallervorden selbst drückt das natürlich so aus: „In diesem
Fall leider mit mir.“
Didis Theater lockt ganz Berlin nach Steglitz
BZ Berlin 26. 09 2009
Vor drei Monaten eröffnete Dieter
Hallervorden das Schlosspark-Theater - in einer Zeit der Rezession
ein Wahnsinn. Heute feiert das Haus mit "König der Herzen" seine
dritte Eigenpremiere, zusätzlich holte Hallervorden seit der
Eröffnung fünf Gastspiele als Premieren ans Haus. "Da wir bisher
noch ohne Abonnement arbeiten und vorm Theater auch keine Busse
halten, die Touristenmassen 'ausspucken', können wir mit einer
Auslastung von 80 Prozent auch recht zufrieden sein", so
Hallervorden. Zuschauer kommen aus ganz Berlin, nicht nur aus
Steglitz, so der Theatermann weiter.
Vor allem wollen sie aber ihn sehen. Das werden sie auch heute
Abend, wenn Hallervorden in der rabenschwarzen Polit-Satire den
englischen Premierminister spielt. Der hat ein Problem zu lösen.
Charles, mittlerweile König von England, fällt ins Koma, William
rückt nach und will eine Muslimin heiraten. Wie jede Premiere ist
auch diese ein Wagnis. Immerhin steht Hallervorden mit seinem
eigenen Geld gerade.
Komödie: Die Socken Opus 124
zitty.de 10.09.2009
Viel Sympathie schlägt Dieter
Hallervorden entgegen, als er zum ersten Mal in der
Eröffnungspremiere des von ihm wiedergeöffneten Steglitzer
Schlossparktheaters die Bühne betritt. Es gibt Auftrittsapplaus –
wie im Kabarett, dabei ist Hallervorden hier ausdrücklich als
Schauspieler und nicht als Komiker angetreten. Wann hat man ihn
überhaupt zuletzt als Schauspieler erlebt? Das Publikum muss
umdenken, denn sein „Didi“ strebt auf seine alten Tage ins
ernsthafte Fach. Aber nicht allzu sehr. „Unterhaltungstheater mit
philosophischem Gerüst“ hat Hallervorden dem Haus verordnet, und
„Die Socken Opus 124“ des Franzosen Daniel Colas gibt da die
Richtung vor.
Zwei alternde Schauspieler fetzen sich tragisch-komisch. Neil Simons
Klassiker „Sonny Boys“ steht deutlich Pate. Die Schauspieler, die
Schauspieler spielen, sind hier Ilja Richter und eben Hallervorden
selbst. Viel grundsätzliches Einverständnis spürt man zwischen den
Protagonisten und dem Publikum, wenn das Stück passende Stichworte
für ein paar Hiebe gegen das Regietheater gibt, das ja
erklärtermaßen an diesem Theater keinen Platz (mehr) haben soll. So
inszeniert Katharina Thalbach brav und effektiv am Text entlang, der
allen wohl und niemand weh tut.
Die tragische Dimension der ihren längst vergessenen Ruhm
nachtrauernden Mimen bleibt oberflächlich, was auch der
pointenheischenden Boulevard-Spielweise des Duos geschuldet ist.
Gewagt wird hier nur die Unterstreichung von Klischees. Der Einzige,
der sich ein bisschen was getraut hat, ist Ilja Richter: Der ließ
sich für seine Rolle eine Glatze schneiden.
Horst Köhler feiert mit Dieter Hallervorden und
Ilja Richter
morgenpost.de 04. 09.2009
Prominente Zuschauer hatten Didi Hallervorden und Ilja Richter am
Mittwochabend mit dem Bundespräsidenten Horst Köhler und seiner Frau
Eva Luise in der dritten Parkettreihe (Plätze 7 und 8) bei der
Premiere des Eröffnungsstücks "Die Socken Opus 124". Anschließend
stieß Köhler im Außenbereich des neu eröffneten Schlosspark-Theaters
beim Champagnerempfang mit Hallervorden und Richter an. Ebenfalls
bei der Premiere: TV-Regisseur Dieter Wedel und der Autor des
Stücks, Daniel Colas , der extra aus Frankreich anreiste.
Countdown für Eröffnung des Schlosspark-Theaters
Borkener Zeitung 15.08.2009
Der Regierende Bürgermeister Klaus
Wowereit (SPD) und der Moderator Alfred Biolek eröffnen am 1.
September das jahrelang geschlossene Berliner Schlosspark-Theater.
Es steht dann unter der neuen Leitung von Dieter Hallervorden.
Bei der Gala werden viele der Schauspieler erwartet, «die einstmals
zu Glanz und Gloria dieser Bühne beigetragen haben», wie das Theater
am Samstag ankündigte. «Wir sind stolz, an diesem Abend ein Stück
Berliner Theatergeschichte wieder aufleben zu lassen», heißt es in
der Ankündigung.
Am Tag darauf wird als deutsche Erstaufführung der französische
Komödienerfolg «Die Socken - Opus 124» von Daniel Colas in der Regie
von Katharina Thalbach gezeigt. Mit dabei sind Hallervorden und Ilja
Richter. In dem Stück treffen zwei ältere Schauspieler aufeinander,
die beruflich total unterschiedliche Wurzeln haben. Der eine kommt
vom klassischen Theater und war einmal gefeierter Shakespeare-
Darsteller, der andere war eher bei der leichten Muse beheimatet.
Hallervorden, der am 5. September seinen 74. Geburtstag feiert,
leitet bereits die traditionsreiche Kleinkunstbühne «Wühlmäuse» am
Theodor-Heuss-Platz am Funkturm. Das früher gemeinsam mit dem
Schiller-Theater zu den Staatlichen Bühnen Berlins gehörende
Schlosspark-Theater lag lange Zeit im Dornröschenschlaf. Nach dem
Zweiten Weltkrieg begann im einstigen Wrangel-Schlösschen unter dem
Generalintendanten Boleslaw Barlog, der dann Jahrzehnte lang auch
das Schiller-Theater leitete, eine glanzvolle Theater-Ära mit
Schauspielern wie Martin Held, Bernhard Minetti, Carl Raddatz, Berta
Drews, Hildegard Knef und Klaus Kinski.
Hallervorden hat einen Zehn-Jahres-Vertrag abgeschlossen.
Öffentliche Subventionen sind nicht vorgesehen. Allerdings soll
Hallervorden fünf Jahre die Miete erlassen werden.
Hallervorden plant Koproduktionen mit den Hamburger Kammerspielen,
dem Deutschen Theater in Göttingen und dem Anhaltischen Theater in
Dessau, wo der Schauspieler geboren wurde und dessen Ehrenbürger er
ist. Der Kabarettist will in Berlin «anspruchsvolles Sprechtheater»
anbieten und plant «auf keinen Fall "Wühlmäuse 2"». Das Theater der
«Wühlmäuse» am Funkturm ist ein gutlaufendes Comedy-Theater.
Sirene überrascht sogar Regisseurin
Mitteldeutsche Zeitung 05.07.2009
Bei der Voraufführung des
Bühnenstückes "Die Socken Opus 124" läuft nicht alles nach Drehbuch.
Dieter Hallervorden und Ilja Richter lassen sich nichts anmerken.
Das Publikum ist verunsichert.
Die Voraufführung eines
Theaterstückes birgt unter Umständen gewisse Überraschungen. "Es
können diverse Pannen passieren", begrüßt Regisseurin Katharina
Thalbach das Publikum im Johann-Sebastian-Bach-Saal. Die deutsche
Erstaufführung ihres Werkes "Die Socken Opus 124" mit Dieter
Hallervorden und Ilja Richter steht auf dem Programm. Zahlreiche
Besucher haben sich eingefunden. Brigitte Rößchen, die in der ersten
Reihe Platz genommen hat, hofft auf einen unterhaltsamen
Samstagabend.
"Es könnte passieren, dass ich von da oben runter brülle: Bitte
nochmal!", bemerkt Katharina Thalbach. Von der Empore aus hat sie
einen guten Blick auf die Bühne. Textpatzer, fehlende Requisiten ...
mit allem Möglichen hat die Regisseurin gerechnet. Damit aber nicht:
Mitten im ersten Teil des Theaterstückes ertönt das anhaltende
Heulen einer Sirene. Dieter Hallervorden und Ilja Richter lassen
sich nichts anmerken. Die Bühnenhelfer am Rand des Geschehens laufen
aufgeregt umher.
Im Publikum macht sich Verunsicherung breit. "Das ist nicht
inszeniert", teilt Katharina Thalbach mit. Von dem
Feuerwehrfahrzeug, das den Platz vor dem Veranstaltungszentrum
befährt, bekommen die Gäste nichts mit. Letztlich sind die Kameraden
umsonst angerückt. Es handelt sich um einen Fehlalarm. Entsprechend
des Drehbuches nehmen "Die Socken Opus 124" ihren geplanten Lauf.
Zwei gealterte Schauspieler proben für einen gemeinsamen
Rezitationsabend. Dieter Hallervorden mimt einen energischen
Freigeist, der alles und jeden in Frage stellt. Ihm gegenüber steht
Ilja Richter in seiner Rolle als intellektueller Akteur, der
hartnäckig auf seiner Vision von burlesker Parodie beruht. "Ich
finde diese Clowns einfach bescheuert", betont Hallervorden. Seine
Meinung stößt auf wenig Einsicht. Ein lautstarkes Wortgefecht
entfacht. Vorurteile schmettern auf verbitterte Engstirnigkeit.
Die verbalen Auseinandersetzungen bewegen sich an der Grenze des
guten Geschmacks. Sie scheinen nichts anderes als ein Spiegelbild
der gesellschaftlichen Realität. Homosexualität,
Weihnachtsdepressionen und familiäre Schicksalsschläge werden
thematisiert. Das Theaterstück ist eine Mischung aus mitreißender
Komik und zwischenmenschlicher Tragik. Kaum haben sich die Wogen
geglättet, beginnt die Diskussion zwischen den beiden Schauspielern
erneut. Parallel zur anschwellenden Absurdität des Streites wird
auch die Kostümierung der beiden Akteure zunehmend skurriler. Dieter
Hallervorden tritt in einem ballonartigen Clownskostüm mit
Glitzermütze und Salvador-Dali-Schnurrbart auf die Bühne. Ilja
Richter präsentiert sich in einer seltsam anmutenden
Zirkusdirektor-Aufmachung mit roter Zottelperücke.
Kaputte Socken sowie die Notwendigkeit von clownesker Kostümierung
und Pantomime werden zum Running Gag. Kurz bevor die hitzigen
Gemüter der Schauspieler und damit auch das gemeinsame Theaterstück
endgültig zu platzen drohen, führt sie die Melancholie des Heiligen
Abends zusammen. "Ich hatte mir ein anderes Ende vorgestellt",
äußerte sich Besucherin Marion Mellin im Hinblick auf das
klischeehafte Happy End.
Die Dessauerin beschrieb die zweistündige Vorstellung als
"Wirrwarr", was durch die ständig neu ansetzende Diskussion der
engstirnigen Charaktere bedingt sei. Silvia und Hans-Dieter Fende
aus Köthen waren positiv überrascht. Humor und Mimik von Dieter
Hallervorden seien besonders beeindruckend gewesen. Über den
Unterhaltungswert des Theaterstückes mag es verschiedene Ansichten
geben. Der anhaltende Applaus des Publikums sprach für sich.
Am 2. September findet die Deutschland-Premiere des Stückes in
Berlin statt. Unter der Regie von Katharina Thalbach soll der
Sensationserfolg aus Paris auch die hiesigen Theaterbesucher
überzeugen. In Frankreich stößt "Les Chaussettes Opus 124" auf
positive Resonanz. Das Stück wurde mit dem Kritikerpreis "Prix
plaisir du théâtre 2007" ausgezeichnet.
Hallervorden
„testet“ neues Stück in Köthen
Dessauer Ehrenbürger wieder in der Region
supersonntag-web.de
18.05.2009
Am 30. und
31. Mai gastiert Hallervorden mit seinem Ensemble unter der Regie
von Bettina Rehm in der Voraufführung des Stückes „König der Herzen“
im J.-S.-Bach-Saal des Veranstaltungszentrums in Köthen. Diese
Voraufführung ist ein Testlauf für eine geplante Serie in
Hallervordens „Schlosspark Theater“ in Berlin, das der Künstler
Anfang September mit einem neuen Team eröffnen wird. Die
Bühnendekoration zu „König der Herzen“ entstand in Kooperation des
Schlosspark-Theaters mit der Werkstatt für behinderte Menschen des
Diakonischen Werkes Dessau und dem Anhaltischen Theater Dessau.
Alistair Beatons Stück in der Übersetzung von Michael Raabe ist eine
wunderbar schwarzhumorige Politsatire aus England. Trotz des
beißenden Zynismus´ behält das Stück eine tief moralische und höchst
aktuelle Sicht auf alle Aspekte der Macht mit ihren Auswirkungen. So
spielt der Autor geschickt mit seinem inselspezifischen Blick darauf
an, dass das Kernthema – Umgang mit Macht – eine durchaus virulente
Kraft besit
zt und sich leicht auf andere Nationen
übertragen lässt. Vier Fragen an Dieter Hallervorden. Dieter
Hallervorden zum ersten Mal in der Bach-, Eichendorff- und
Naumann-Stadt Köthen. Welche Beziehungen gibt es zwischen der
ehemaligen Herzogstadt und Dieter Hallervorden? Dieter Hallervorden:
Was mir auf Anhieb einfällt: Meine Eltern hatten gute Bekannte in
Köthen – und da musste ich einmal pro Monat hin. Dummerweise
jedesmal sinnlos verkleidet, also schick herausgeputzt, denn man war
ja schließlich „zu Besuch“. Und jedesmal – aber wirklich jedes Mal!
– dampfte auf dem Tisch ein Gericht, dessen Geruch allein mich schon
rückwärts taumeln ließ: Spinat! Sie führen am 30. Mai im Köthener
Veranstaltungszentrum das Stück „König der Herzen“ auf. Sind Sie der
König der Herzen und warum nennt sich das Ganze „Vorpremiere“?
Dieter Hallervorden: Ich spiele in dieser humorigen Politsatire
einen machtbesessenen Premierminister. Das Erfolgsstück aus London
präsentiere ich als Deutsche Erstaufführung und als Vorpremière habe
ic
h mir Köthen ausgeguckt – nicht zuletzt, um
dem Anhaltischen Theater in Dessau den Mund wässrig zu machen. Zehn
exzellente Darsteller, eine überdurchschnittlich gute Regieleistung
sowie ein opulentes Bühnenbild sollten „neugierig“ machen. Sie haben
in Berlin das Schlosspark Theater übernommen. Reichen Ihnen die
„Wühlmäuse“ nicht? Was treibt Sie an, denn Sie könnten es sich doch
eigentlich auf Ihrer französischen Insel bequem machen? Dieter
Hallervorden: Männer in meinem Alter haben für gewöhnlich andere
Hobbies: Sie beschneiden Blumenrabatten oder stopfen Segelboote in
Weinflaschen. Viele sehnen sich nach Ruhestand, ich bevorzuge den
Unruhe-Stand. Das traditionsreiche Berliner Schlosspark Theater
wieder neu zu beleben, ist eine große Herausforderung, der ich mich
mit viel Zeit-, Energie und Geldaufwand von Herzen gern widme. Es
gibt noch eine weitere neue Inszenierung mit Ihnen in Köthen. Worauf
können die Besucher dann gespannt sein? Dieter Hallervorden: Anfang
Juli präsentieren wir gleichfalls als deutsche
Erstaufführung ein französisches
Theaterstück, das von der Kritik umjubelt letztes Jahr in Paris
lief. Unter der Regie von keiner Geringeren als Katharina Thalbach
spielen Ilja Richter und meine Wenigkeit die burleske Tragikomödie
„Die Socken Opus 124“. Es darf gedacht und gelacht werden!
Eintrittskarten für die Voraufführung des Stückes „König der Herzen“
sind in der Köthen-Information im Schloss, Tel. 03496 216217, und in
der Veranstaltungskasse im Halleschen Turm, Tel.: 03496 405775 und
ab sofort an der Theaterkasse im Dessauer Rathauscenter oder unter
der Telefonnummer 0340/2511-333 erhältlich.
Baustellenrundgang
Hallervorden und sein fünftes Kind
morgenpost.de
11. Mai 2009
Das
Schlosspark-Theater ist eine Baustelle. "Vorsicht", mahnt Dieter
Hallervorden, während er mit offenen Schlappen an Leitern und
Brettern vorbeibalanciert.
- Der Weg vom Foyer zum Saal ist flankiert
von Zementsäcken, Schutthaufen und Farbeimern. Überall hängen lose
Kabel herunter, Wände sind herausgerissen. Doch das ist noch nicht
alles. Ganz Theatermann, weiß Hallervorden, dass die Pointe erst
noch kommt: der Blick in den völlig entkernten Theatersaal. Er
bleibt in der Tür stehen und lässt den Augenblick wirken, trocken
konstatiert er: "Wie im Knochenkeller."AnzeigeTatsächlich ist viel
Fantasie gefragt, um sich an diesem Nachmittag Don Quichotte oder
den eingebildeten Kranken in den historischen Gemäuern vorzustellen.
Im Moment geben allein Bauarbeiter den Ton auf der Bühne an. Bis
September wird das traditionsreiche Theater an der Ecke Schloß- und
Wrangelstraße umgebaut. Am 1. September dann soll sich der Vorhang
für eine Eröffnungsgala heben, die der "Erinnerung an glorreiche
Zeiten" gewidmet sein wird.
400 000 Euro aus eigener Tasche
Dieter Hallervorden hat das Theater
übernommen, um an diese Zeiten anzuschließen. "Boleslaw Barlog hat
dieses Haus nach dem Krieg geprägt und Künstler wie Hildegard Knef
und Klaus Kinski auf die Bühne geholt", erzählt der Komiker und
Kabarettist. Als Schauspielschüler habe er selbst damals alle großen
Inszenierungen gesehen und die Künstler bewundert. Er wolle an diese
Ära anknüpfen und die Bühne als Sprechtheater wiedereröffnen. Das
sei sein fünftes Kind. Nach drei leiblichen - von denen zumindest
wisse er, scherzt Hallervorden - war die Kabarettbühne "Die
Wühlmäuse" sein viertes. Das fünfte, das Sprechtheater, soll nun
sein letztes sein.
Etwa 400 000 Euro investiert der
Schauspieler aus eigener Tasche in den Umbau, dazu kommen
Lottomittel. "Das Theater war in einem grauenvollen Zustand, als ich
es übernommen habe", sagt der 73-Jährige. Das Dach musste neu
gedeckt, sämtliche Kabel neu verlegt werden. Die einst schwarzen
Wände des Zuschauersaals sollen ein helles Blaugrau erhalten, die
Bühne modernste Licht- und Tontechnik. Sanitäranlagen und
Gastronomiebereich werden erweitert, Garderoben und Foyer frisch
gestrichen. Die 450 Plätze im Saal bleiben erhalten. Hallervorden
hat sich beim Rundgang über die Theaterbaustelle seinen Stoffbeutel
über die Schulter geworfen. Das Textbuch darin wiegt schwer. Der
Schauspieler kommt direkt von der Probe für ein Stück, das im
November im Schlosspark-Theater Premiere haben wird. In der
deutschen Erstaufführung "König der Herzen" spielt er einen
englischen Premierminister. "Die Inszenierung ist lange vor den
Umbauten im Schlosspark-Theater fertig", sagt er. Hallervorden
überlässt nichts dem Zufall. In seiner Heimatstadt Dessau - "in der
Provinz" - wird er die ersten Stücke zur Probe aufführen. Die
Reaktionen der Zuschauer seien ihm wichtig, sagt er, daran könne er
erkennen, ob das Stück richtig läuft.
Qualität durch große Namen
Hallervorden ist Perfektionist, aber er weiß
auch, dass er nicht mit jeder Produktion jeden erreichen kann. "Doch
jeder soll das Gefühl haben, für sein Geld gut unterhalten worden zu
sein", lautet seine Devise. Die Liebe zum Detail macht für ihn
ebenso Qualität aus wie bekannte Namen: Katharina Thalbach, Brigitte
Grothum, Cosma Shiva Hagen oder Michael Degen haben ihr Engagement
am Schlosspark-Theater bereits zugesagt. Natürlich kann Dieter
Hallervorden auch auf seinen eigenen Bekanntheitsgrad bauen.
Neuland betritt der eher als Komiker und
Kabarettist bekannte Schauspieler mit seinem Ausflug ins Theaterfach
nicht. Beim klassischen Theater fing er schließlich an, erzählt er,
noch vor den Wühlmäusen war das. Daher habe er seinen Hut in den
Ring geworfen, als ein neuer Betreiber der Steglitzer Bühne gesucht
wurde. Mit seiner Energie, Lust und Laune, aber auch mit dem
notwendigen Aufwand an Zeit und Geld hätte er wohl das
Bewerberrennen für sich entschieden, meint Hallervorden.
Bereits jetzt steht der Spielplan bis zum
Juni nächsten Jahres. Neben Eigenproduktionen erwarten den Zuschauer
auch Koproduktionen, zum Beispiel mit dem Anhaltischen Theater
Dessau, und Gastspiele. Jeden Monat sollen acht verschiedene Stücke
auf dem Programm stehen. "Ich will kein reines Bildungstheater
machen, aber auch nicht den Boulevard vom Kurfürstendamm nach
Steglitz holen", erklärt Hallervorden sein Konzept. Einen
gemeinsamen Nenner legt er dennoch seinen Stücken zugrunde: Das
Publikum solle etwas zum Schmunzeln und zum Lachen haben. Das
Sprechtheater wird von Lesungen, Konzerten und Kleinkunst ergänzt.
Dieter Hallervorden weiß, auf welches
Abenteuer er sich eingelassen hat. Er hofft auf sein Publikum "von
Mitte bis Potsdam" und eine mindestens 60-prozentige Auslastung des
Theaters. Und er hofft, mit einer schwarzen Null aus dem Abenteuer
herauszukommen. Auch wenn er sich selbst nicht als Mäzen bezeichnen
wolle: Aus materiellen Gründen habe er das Theater nicht übernommen,
sagt er. "Ich habe sehr viel Schwein gehabt in meinem Leben", so der
Schauspieler. Nun wolle er von diesem Glück etwas zurückgeben. Und
schließlich witzelt er doch noch: "Das entlastet dann auch die Erben
von zu hohen Dankesverpflichtungen."
Comedy-Preis für Hallervorden
Nonstop
Ehrungen!
bild.de
01.04.2009
Ulk-Urgestein
Dieter Hallervorden (73, „Palim, Palim... Ich hätte gern ‘ne Flasche
Pommes Frites“) bekommt den Komiker-Preis Prix Pantheon 2009.
Am 27. April wird „Didi“ im Bonner
Pantheon-Theater die „Reif und Bekloppt“-Auszeichnung (dotiert mit
4000 Euro) überreicht – für sein Lebenswerk. Denn der
„Wühlmäuse“-Kabarett-Chef bringt nicht nur die Menschen zum Lachen,
sondern kümmert sich auch um den Fortbestand der Kulturstätten in
Berlin.
Laut Pantheon-Jury ist er: „Bekloppt genug,
in Zeiten der Krise das historische Schlosspark-Theater in Berlin zu
sanieren.“ Hallervorden finanziert die 1,2 Mio. Euro dafür
größtenteils selbst.
Steiger Award Gala in der Jahrhunderthalle
Bochum - glanzvoll und seriös
RuhrNachrichten
29. März 2009
Didi
Hallervorden sagt es ganz ehrlich: „Steiger Award – noch nie davon
gehört.“ Er kam trotzdem nach Bochum in die Jahrhunderthalle und
hielt am Samstag die Trophäe in den Händen. Und mit ihm viele
Prominente aus Politik, Medien und Kultur.
Es war eine glanzvolle Gala der große Namen
in der Jahrhunderthalle: Maximilian Schell, Sir Bob Geldof, Veronica
Ferres, Sir David Frost. Sie alle zeichnen Eigenschaften aus, die
einem Steiger zugesprochen werden: Geradlinigkeit, Zivilcourage,
Offenheit, Beharrlichkeit.
Wiener Steiger
Nur Maximilian Schell, der den Steiger Award
für sein beeindruckendes Lebenswerk erhielt, befürchtete lächelnd,
man könne die Wiener Bedeutung des Namens Steiger meinen: „Dass ist
doch einer, der den Frauen nachsteigt.“
Die fünfte Verleihung des Steiger Awards an
diesmal zehn Preisträger war politischer als in den früheren Jahren.
Es fehlten die vielen Fans am – von Presse dicht gesäumten – roten
Teppich. Schließlich gab es keinen Nachwuchspreis für die
Ochsenknecht-Jungs oder Tokyo Hotel. Dafür viele beeindruckende
Momente in der dreieinhalbstündigen Verleihung, die nicht nur Bob
Geldofs Magen knurren ließ.
Sir Bob Geldof mahnt
Obwohl der Musiker und Afrika-Aktivist für
seine Musik geehrt wurde, mahnte er in seiner Rede die vielen
anwesenden Politiker, aber auch Kanzlerin Merkel und Bundespräsident
Köhler, sich beim G 20-Gipfel in London für die armen Länder
einzusetzen. Zuvor hatte er bereits mit Bundestagspräsident Norbert
Lammert intensive über seine Projekte zur Armutsbekämpfung
gesprochen.
Eine Botschaft hatte auch der ehemalige
polnische Staatspräsident Alexander Kwasniewski: „Wir brauchen mehr
Europa“ war er sich mit Roman Prodi einig. Arm in Arm mit dem
ehemaligen italienischen Regierungschef freute er sich über die
Ehrung ihres Einsatzes für Europa – ein schönes Bild.
Tochter eines Kohlehändlers
Das bot auch die im kurzen schwarzen Kleid
blendend aussehende Veronica Ferres. Die Schauspielerin, die von
ihrem Bruder begleitet wurde, verbindet wohl am meisten mit dem
Ruhrgebiet und dem Steiger Award, wuchs sie doch in Solingen als
Tochter eines Kohle- und Kartoffelhändlers auf und fuhr mit dem
Vater oft zur Zeche nach Bochum, um die Kohlen abzuholen. Der Preis
für ihre Filmarbeit bedeute ihr viel, erzählte sie. „Wenn es
Schatten in meinem Leben gibt – ich versichere Ihnen, die gibt es
auch – wird der Preis mir helfen, mein Gesicht wieder der Sonne
zuzuwenden“.
Viel Beifall im Saal gab „für den
überzeugten Ruhrpottler“ Klaus Steilmann. Geschätzt 100 Millionen,
so Laudator Werner Hansch, habe der Wattenscheider in den Sport
investiert, in Fußball, Leichtathletik und Rhythmische
Sportgymnastik. Der fast 80-Jährige zeigte sich zwar gesundheitlich
angeschlagen, aber unvermindert kämpferisch. Mit dem „Mistkerl von
Präsident des deutschen Turnerbundes“ hat er wohl noch eine Rechnung
offen, nachdem dieser das Projekt Olympia der Sportgymnasten
abgebrochen hat.
Standing Ovations gab es am Ende für
Maximilian Schell, der sich berührt zeigte angesichts der vielen
anderen großen Persönlichkeiten im Saal. Er habe „vier Stunden in
Freundschaft verbracht“, erklärte er, der sich besonders über das
Wiedersehen mit Veronica Ferres – „er wird das nicht gerne hören,
aber er ist ein väterlicher Freund für ich “ – gefreut hatte.
Preis hat Zukunft
Bestens gelaunt reiste auch Didi
Hallervorden wieder ab. Er, der beim ersten Anruf des Erfinders des
Steiger Awards, Sascha Hellen, noch geglaubt hatte, man wolle ihm
einen Treppenlift andrehen, zeigte sich im Gespräch mit unserer
Zeitung doch beeindruckt. „Natürlich ist der Steiger Award nicht der
Bambi, das muss sich entwickeln. Die arbeiten da dran“, sieht er dem
Steiger Award eine große Zukunft voraus.
Didi wird zum König der Herzen
In diesem und
im folgenden Jahr finden prominente Künstler den Weg in die
Bachstadt Köthen
Mitteldeutsche Zeitung
26.03.2009
Köthen und Umgebung können sich auf eine
ganze Reihe hochkarätiger Veranstaltungen freuen - so könnte man mit
Recht die Quintessenz aus einem Pressegespräch ziehen, das gestern
von der Köthen Kultur und Marketing GmbH (KKM) veranstaltet worden
ist. Dabei tauchten Namen wie Dieter Hallervorden, Walter Plathe,
Bernd Stelter, Maxi Arland und Dominik Horwitz auf. Gegengewicht zu
dieser Herrenriege: "The 10 Sopranos", zauberhafte junge Damen. Und
alle werden im neuen Veranstaltungszentrum am Schloss zu erleben
sein. Warum Größen wie diese erst jetzt als Gäste dieses Hauses
präsentiert werden können, dafür nannte Michael Schuster,
KKM-Geschäftsführer, einen recht einfachen Grund: "So etwas braucht
etwas Vorlauf." Das Veranstaltungszentrum aber hatte erst vor fast
genau einem Jahr seine Pforten geöffnet (am 29. März 2008) und
seither schon eine ganze Reihe von erfolgreichen Veranstaltungen
erlebt. Jetzt nun sei es möglich, echte Prominenz zu präsentieren.
Denn die warte nun mal nicht drauf, dass Köthen kurzfristig anruft,
sondern sei immer schon für eine gewisse Zeit ausgebucht. Aber auch
in Köthen habe man die Zeit genutzt, um Kontakte zu knüpfen - und
mittlerweile Ergebnisse vorzuweisen. Als ein erstes wird am 13. Juni
dieses Jahres ein Familienkonzert mit der Berliner Gruppe
"Rumpelstil" unter dem Titel "Jeder Tag ein Kindertag" zu erleben
sein. Schuster zufolge, sei "Rumpelstil" so ziemlich das Beste, was
es in Deutschland im Bereich Kinderprogramme gibt.
Mehr für Erwachsene sind dann die
Theater-Vorstellungen gedacht, die am 30. und 31. Mai sowie am 4.
und 5. Juni auf dem Programm stehen. Stargast Dieter Hallervorden
wird in Köthen zwei Stücke zur Voraufführung bringen, die
anschließend in Hallervordens Berliner Schlossparktheater gezeigt
werden. Ende Mai ist "Didi" Hallervorden in "König der Herzen" zu
sehen, es folgt Anfang Juni "Die Socken, Opus 124". Letzteres ist
ein Zwei-Personen-Stück, in dem der Partner von Hallervorden Ilja
Richter ("Licht aus, Spot an!") heißen wird. Hallervorden wird
übrigens beide Stücke jeweils eine Woche lang in Köthen proben. "Wir
sind sehr froh, dass Dieter Hallervorden unser Haus schon jetzt ins
Herz geschlossen hat, obwohl er bisher nur Fotos davon kennt", sagte
Rüdiger Thomas Weiss, Fachbereichsleiter Kultur bei der KKM.
Bald danach, am 25. Juni, gibt sich in
Köthen Walter Plathe die Ehre. Der ehemalige Fernseh-Landarzt wird
hier den braven Soldaten Schwejk geben - lesend, spielend, singend
und sich tänzerisch bewegend. Michael Schuster: "Ich denke, es wird
ein urkomischer Abend." Und ein schmackhafter. Denn anschließen wird
sich ein Böhmisches Bierfest mit allem Drum und Dran. Plathe gibt
dann quasi Bernd Stelter nach der Sommerpause des
Veranstaltungszentums die Klinke in die Hand. Comedian Stelter kommt
mit seinem fast dreistündigen Kabarettprogramm am 30. September in
die Bachstadt, bevor am 28. November das Schauorchester Ungelenk die
Lachmuskeln strapazieren wird. Und am 17. Dezember schließlich wird
es Weihnachtliches geben mit dem Volksmusik-Star Maxi Arland.
Zwischen den genannten Veranstaltungen wird es weitere geben, auf
die an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden kann.
Da die KKM ihren Vorlauf nutzen will, stehen
erste Termine bereits fürs kommende Jahr fest. Am 27. März kommen
"The 10 Sopranos" - sozusagen die weibliche Antwort auf "The 10
Tenors". Dominik Horwitz und Pianistin Ragna Schirmer sind mit einem
Schumann-Programm am 10. April 2010 zu erleben. Der Knabenchor "The
Kings College Cambridge" aus Großbritannien hat sich in Köthen den
10. September 2010 vorgemerkt, und am 20. November spielt die
Kammerphilharmonie Berlin-Brandenburg unter Frederico Longo. Kurz
vor Weihnachten wird dann die Russische Staatliche Ballettakademie
Perm den "Nussknacker" tanzen.
Joachim Fuchsberger und Dieter Hallervorden
Wir Kriegskinder
So erlebten
wir die schrecklichen Jahre 1939 bis 1945
bild.de
16.03.2009
Sie waren
Kinder im Zweiten Weltkrieg. Noch zu jung, um zu verstehen. Aber zu
alt, um zu vergessen ...
In der vierteiligen ARD-Dokumentation
„Kriegskinder“ (jeweils Montag, 21.00 Uhr) sprechen jetzt prominente
und nicht prominente Zeitzeugen über ihre Kindheit unter Hitler.
Start der Reihe war gestern Abend.
• Joachim Fuchsberger (82) erinnert sich:
„Das Wort ‚Heil Hitler!‘ und ‚Sieg Heil‘
ging uns leicht über die Lippen. Man hat das ja getan, ohne
überhaupt nachzudenken. Ich wurde als Schüler abkommandiert, auf dem
Dach des Rathauses in Düsseldorf einen sogenannten
Beobachtungsposten zu beziehen. Wir standen da oben, haben uns
ungeheuer wichtig gefühlt. Wir sagten: ,Na hoffentlich kommen sie
heute Nacht, das ist ja stinkfad!‘
Dann hörte man so ein ganz leichtes
,brum-brum-brum‘. Und dann kam langsam das Motorengeräusch der
Bomberverbände. Wir waren plötzlich mitten in der Hölle. Wir hörten
Schreie von Menschen. Dort brennt etwas, dort liegt ein zerrissener
Körper in der Straße, dort schreien Menschen um Hilfe. Man weiß
überhaupt nicht, was man nun tun soll.
Für diesen Einsatz bekamen Harry Back (ein
Mitschüler, d. Red.) und ich im Namen des Führers Adolf Hitler das
Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern verliehen.
Also sind wir zwei 15-jährigen Vollidioten
stolz erhobenen Hauptes mit unserem Orden über die Königsallee
marschiert.
Wenn man bedenkt, was wir damals alles
getrieben haben, wozu es führte, dann kann man nur entsetzt die
Augen schließen und sagen: ,Was kann man mit einem Menschen alles
machen?‘“
• Dieter Hallervorden (73) erinnert sich:
„Das schlimmste Erlebnis war eigentlich, als
eine Brandbombe unser Haus traf. Mein Vater war schwer gehbehindert,
hatte zwei künstliche Beine und es war keiner von den Mietern
bereit, hochzugehen, den Dachstuhl zu löschen. Da ist der
tatsächlich mit seinen künstlichen Beinen auf den Dachstuhl hoch und
hat den Brand gelöscht.
Im Luftschutzkeller saßen wir mit fremden
Menschen auf engstem Raum. Wir hatten uns nichts zu sagen, wir
hatten Angst, wir hörten die Bomben ringsherum fallen. Ich habe
diese Nächte wirklich als grauenvoll in Erinnerung.
Man hat also sehr früh begriffen, dass das
Leben endlich ist und dass es manchmal eben sehr viel früher zu Ende
gehen kann, als biologisch vorgesehen ist.“
Hallervorden: Mit Bronchitis auf die Bühne
morgenpost.de
02.03.2009
"Ich will! Und ich kann! Immer einmal mehr
aufstehen als hinfallen":
Sein
Lebensmotto musste Kabarettist Dieter "Didi" Hallervorden (73)
gestern Abend sozusagen wörtlich nehmen.
Denn trotz einer schweren Bronchitis
absolvierte er im Rahmen einer Galavorstellung des Berliner
Theaterclubs seinen Auftritt mit dem Programm "Stationen eines
Komödianten" auf der Bühne der "Wühlmäuse". Anschließend wollte ihm
Club-Chef Otfried Laur den Goldenen Vorhang für sein Lebenswerk
überreichen. Was bedeuten ihm Auszeichnungen? Hallervorden
spitzbübisch: "Ich habe glücklicherweise die große Begabung, Lob und
Anerkennung in unbegrenztem Maß ertragen zu können." Wie lange will
Hallervorden, der seit 50 Jahren auf der Bühne steht, im
Künstlerberuf aktiv bleiben? "Ich gehe auf die Bühne, solange der
Kopf mitmacht, solange mich die Beine auf die Bühne tragen und
solange das Publikum mich sehen will." Im September eröffnet
Hallervorden das Schlosspark-Theater neu und will ohne Subventionen
guten Regisseuren und interessanten Darstellern eine neue Chance
bieten, so auch "Dschungelkönigin" Ingrid van Bergen. Der
Kabarettist und Theaterchef kennt sie "seit Jahrzehnten. Und zwar
als erstklassige Schauspielerin
und starke Persönlichkeit." Was wird sie in
Berlin spielen? "Sie wird im Schlosspark-Theater mit dem
französischen Stück ,Die Klatschmohnfrau' Premiere haben", verrät
Hallervorden. Seine zweite Frau Elena, mit der er Sohn Johannes (10)
hat, hält ihm den Rücken frei. Über Frau und Sohn sagt er: "Momentan
müssen beide viel Verständnis aufbringen."
Der Kabarettist Dieter Hallervorden wird mit
dem "Goldenen Vorhang" ausgezeichnet.
Berliner Zeitung
28.02.2008
Der Berliner Theaterclub ehrt den
Schauspieler und Kabarettisten Dieter „Didi“
Hallervorden an diesem Sonntag mit dem
„Goldenen Vorhang". Der Preis für sein
Lebenswerk wird dem 73-Jährigen im Rahmen
einer Galavorstellung in Hallervordens
„Theater Die Wühlmäuse“ am
Theodor-Heuss-Platz verliehen. Dazu wird
auch der Regierende Bürgermeister Klaus
Wowereit (SPD) erwartet.
„Dieter Hallervorden hat Berlin mit seiner
künstlerischen Arbeit und mit seinen
Theatern entscheidend mitgeprägt“, betonte
der Leiter des Theaterclubs, Otfried Laur,
zur Begründung für die Auszeichnung. „Er ist
immer wieder für eine Überraschung gut.
Jetzt ist er im Begriff, das seit langem
leerstehende Schlosspark-Theater zu beleben
und zu bespielen. Wir freuen uns darauf.“
(Internet: www.berliner-theaterclub.de)
Theaterrolle für Ingrid van Bergen:
Hallervorden
holt die «Dschungelkönigin»
netzeitung.de
27. Januar 2009
«Ich bin gespannt, was RTL mir anbietet», so
die neue Königin des Dschungels nach ihrem
Sieg vom vergangenen Wochenende. Das erste
neue Engagement für Ingrid van Bergen aber
kommt von einem alten Bekannten.
Gute Nachrichten, schlechte Nachrichten:
Kaum aus dem RTL-Dschungelcamp entlassen,
kann die Siegerin Ingrid van Bergen schon
ein erstes neues Engagement verkündent. Die
frisch gekürte «Dschungelkönigin» wird ab
September im Berliner Schlosspark-Theater
von Dieter Hallervorden auftreten. «Ich
kenne Ingrid van Bergen schon seit Jahren.
Sie ist eine großartige Schauspielerin und
eine sehr starke Persönlichkeit«, sagte der
neue Betreiber der traditionsreichen
Berliner Spielstätte der Zeitschrift
»Bunte«.
Er habe van Bergen schon vor Beginn des
Dschungelcamps ein Engagement angeboten, so
der 73-Jährige weiter. »Als ich hörte, dass
sie in den Dschungel geht, wusste ich
sofort, dass sie das macht, um zu gewinnen.
Sie ist eine echte Kämpferin«, so
Hallervorden über seine Kollegin. «Ich
gratuliere ihr herzlich und freue mich, im
Schlosspark-Theater dem Publikum bald die
ganze Bandbreite ihres Könnens zu
präsentieren.» Die 77-jährige, die laut
«Bild»-Zeitung nur eine geringe Rente
bezieht, war unter anderem bei den
Störtebeker-Festspielen auf Rügen aktiv.
Dieses Jahr allerdings habe sich keine Rolle
für die Schauspielerin ergeben, will das
Blatt weiter wissen. Ingrid van Bergen hatte
am vergangenen Samstag die vierte Staffel
der RTL-Show gewonnen. Noch hat der Sender
nicht offizell verkündet, ob er mit ihr,
ähnlich wie mit dem Vorjahresgewinner Ross
Antony, weitere TV-Formate in Planung hat.
(nz)
BZ-Kulturpreis für Schlingensief und
Lindenberg
welt.de 26.
Januar 2009
Gestern gab die Zeitung "BZ" die Gewinner
ihres diesjährigen Kulturpreises bekannt:
Sänger Udo Lindenberg, Fotograf Andreas
Gursky, Entertainer Dieter Hallervorden,
Theater-Regisseur Christoph Schlingensief,
die Schauspielerinnen Karoline Herfurth und
Dagmar Manzel sowie die Band "The BossHoss".
Thomas Dörflein, verstorbener Ziehvater des
Berliner Eisbären Knut, erhält posthum den
Ehrenpreis für die große Freude, die er
Berlin und der Welt mit der Aufzucht des
Bären im Zoo gemacht hatte.
Aufgrund der Veranstaltungspause der Axel
Springer AG für 2009 wird es keine Gala
geben. Dafür würdigten bekannte
Persönlichkeiten die Preisträger.
Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder lobte Udo
Lindenbergs gesellschaftliches Engagement:
"Vor allem beeindruckt mich, dass er immer
wieder bereit ist, gesellschaftlich wichtige
Themen anzupacken. Das betrifft den Kampf
gegen Rechtsextremismus und
Ausländerfeindlichkeit." Über Lindenbergs
zweite Leidenschaft, die Malerei, sagte
Schröder: "Seine Bilder sind sehr spezielle
Kommentare zu Deutschland und den Deutschen.
Kritisch, manchmal provozierend, aber
zugleich auch liebevoll. Sie zeigen: Er mag
unser Land, und er will es besser machen."
Katharina Wagner, Intendantin der Bayreuther
Festspiele, schrieb über den an Lungenkrebs
erkrankten Regisseur Christoph
Schlingensief, den sie demnächst wieder für
Bayreuth gewinnen möchte: "Das Machen von
Kunst ist ihm weit wichtiger als das
Resultat. Das Werk wird aufgehoben in seinem
Herstellungsprozess. Dadurch verweigert
Schlingensief natürlich jeden
liebenswürdigen Konsens zwischen Machern und
Rezipienten vollständig."
Weitere Laudatoren: Chef-Affenpfleger Rainer
Opitz (für Dörflein), Sänger Gunter Gabriel
(für The BossHoss), Countertenor Jochen
Kowalski (für Dagmar Manzel), Comedian
Eckart von Hirschhausen (für Hallervorden),
Regisseurin Caroline Link (für Karoline
Herfurth) sowie DJ Westbam (für Gursky).
Dieter Hallervorden übernimmt Berliner
Schlossparktheater
Dieter
Hallervorden übernimmt „mit Mut, Engagement
und viel Liebe zum Detail“, das Berliner
Schlossparktheater. Der zukünftige Intendant
ist optimistisch, und kann bereits jetzt mit
namhaften Regisseuren aufwarten.
focus.de
08.12.2008
Kult-Komiker Dieter Hallervorden stürzt sich
voller Optimismus in das Abenteuer, das
renommierte, mittlerweile aber leerstehende
Berliner Schlossparktheater wieder auf
Vordermann zu bringen. „Ich fasse das mit
Mut, Engagement und viel Liebe zum Detail
an“, sagte der 73-jährige neue Intendant am
Mittwoch. Seine Aufgabe sei es, interessante
Regisseure mit prominenten Besetzungen
zusammenzubringen. „Ich sehe mich mehr als
Glucke für das Ganze.“
Im September 2009 soll das Haus im Stadtteil
Steglitz wiedereröffnet werden. Das Land
Berlin hatte Hallervorden den Zuschlag für
das Theater zum 1. Dezember 2008 erteilt.
Der Berliner Regierende Bürgermeister Klaus
Wowereit sagte, der Vertrag sei auf zehn
Jahre abgeschlossen. Staatliche Zuschüsse
solle es nicht geben. In dem Theater wurde
seit 2006 nicht mehr gespielt.
Hallervorden sagte, als Regisseure habe er
bereits Katharina Thalbach, Dieter Wedel und
Klaus Maria Brandauer gewonnen. Er kündigte
an, ab und zu auch selbst auf der Bühne
stehen zu wollen. Aber er wolle keinen
Ableger seines Kabaretts „Die Wühlmäuse“
schaffen. Vielmehr wolle er ein reines
Sprechtheater mit großer Spielplanbreite in
der Tradition des Hauses etablieren.
Fünf Jahre mietfrei
Zur Sanierung des Theaters müssten 1,2
Millionen Euro aufgewendet werden, die er
größtenteils selbst aufbringen werde, sagte
Hallervorden. Die Beleuchtung und die
Drehbühne funktionierten nicht, zudem
müssten die sanitären Anlagen erneuert
werden. Wowereit sagte, auch das Land
beteilige sich an den Kosten. So werde
Hallervorden fünf Jahre Mietfreiheit gewährt
und „wir werden unterstützend beim Antrag
bei der Lottostiftung tätig sein“.
Anschließend müsse Hallervorden aber pro
Monat 3.000 Euro Miete bezahlen.
Hallervorden sagte, er habe im
Schlossparktheater als Schauspielschüler
wunderbare Inszenierungen gesehen. „Da
dachte ich spontan: Hier im
Schlossparktheater soll mein Geld begraben
werden.“ Er sei froh, wenn er am Ende mit
plus minus Null rauskäme. „Ich tue das aus
sehr großer Liebe zum Theater“, sagte er.
Präsentiert werden sollen sowohl Eigen-, als
auch Fremd- und Co-Produktionen. Er wolle
weder Boulevard- noch klassisches
Schauspieltheater machen. „Wir wollen uns
dazwischen positionieren.“
Erfolgsinszenierung aus Paris
Eröffnet werden soll das Theater mit einer
Erfolgsinszenierung aus Paris mit dem Titel
„Die Socken, Opus 124“, wie der Komiker
ankündigte. Ein Ensemble werde es an dem
Haus nicht geben. „Ich werde je nach Stück
engagieren.“ Dass das Theater mit seinen 450
Plätzen voll wird, davon ist Hallervorden
überzeugt. „Mir macht es nur Spaß, in einer
Kirche zu predigen, die voll ist“, betonte
er.
Im Schlossparktheater feierten unter anderem
Hildegard Knef und Klaus Kinski Triumphe.
Nach der Schließung der Staatlichen
Schauspielbühnen Berlin 1993 wurde das Haus
als Privattheater mit staatlichen Zuschüssen
betrieben. Der Intendant Heribert Sasse
übernahm das Theater als Privatbühne,
scheiterte aber. 2003 erhielt die Stage
Entertainment den Zuschlag und präsentierte
Musicals. Weil die Zuschauerzahlen nicht
stimmten, wurden seit Sommer 2006 keine
Vorstellungen mehr gezeigt.
Hallervorden übernimmt Schlosspark-Theater
Dieter «Didi»
Hallervorden will es als Gründungsvater der
«Wühlmäuse» und «Dinosaurier des
Spaßfernsehens» noch einmal wissen.
Er wird in
Zeiten, in denen ständig das Gespenst von
Theaterschließungen herumgeistert, in Berlin
eine neue Bühne eröffnen und Chef des seit
Jahren geschlossenen Schlosspark-Theaters in
Berlin-Steglitz werden. Damit wird er
Intendant der legendären Barlog-Bühne mit
ruhmreicher Theatervergangenheit, wozu Stars
wie Hildegard Knef, Klaus Kinski, Bernhard
Minetti, Martin Held und Berta Drews
gehörten.
Der Dessauer Ehrenbürger Hallervorden mit
einem Wohnsitz in der Bretagne und seit
geraumer Zeit auch wieder mit stärkerem
Berliner Engagement steht zurzeit auf der
Bühne seiner «Wühlmäuse» mit «Stationen
eines Komödianten», einem kabarettistischen
Rückblick seiner 50-jährigen Bühnenkarriere.
«Mit 70 hat man noch Träume» hieß seine Gala
zum runden Geburtstag vor drei Jahren. Einen
will sich «Didi» jetzt noch erfüllen.
Einzelheiten zur Theaterübernahme wollen
Hallervorden und der Regierende
Bürgermeister und Kultursenator Klaus
Wowereit (SPD) an diesem Mittwoch der
Öffentlichkeit mitteilen, wie am Montag
angekündigt wurde. Nach dpa-Informationen
wird der 73-jährige Hallervorden den
Spielbetrieb in der Steglitzer Bühne neben
dem historischen Wrangelschlösschen im
September 2009 aufnehmen. Bei den
Verhandlungen mit dem Senat dürften die
finanziellen Details wie Umbaukosten, Mieten
und Betriebskosten eine wesentliche Rolle
gespielt haben. Mit aufwendigen
Theater-Umbauten und Renovierungen hat
Hallervorden seit dem Umzug seiner
«Wühlmäuse» an den Theodor-Heuss-Platz am
Berliner Funkturm auch reichlich Erfahrungen
gesammelt.
Öffentliche Subventionen sind für den
künftigen Spielbetrieb des
Schlosspark-Theaters nicht vorgesehen.
Allerdings hatte Hallervorden in der
Vergangenheit, zuletzt im Oktober, als er
erstmals öffentlich sein Interesse für das
Schlosspark-Theater bekundete, auf den hohen
Sanierungsbedarf des Theaters hingewiesen.
Es gehörte zusammen mit dem Schillertheater
zu den 1993 geschlossenen Staatlichen
Schauspielbühnen Berlins und wurde seitdem
nur sporadisch von freien Trägern bespielt.
Im Mai 2006 hatte der letzte Betreiber, der
Hamburger Musical-Produzent Stage
Entertainment, den Spielbetrieb aus
Kostengründen aufgegeben, der Vertrag für
das Haus läuft aber noch bis 2009. Neben
Hallervorden, der mit großem Erfolg das
Comedy-Theater «Wühlmäuse» am
Theodor-Heuss-Platz am Berliner Funkturm
betreibt, hatte unter anderem auch der
Direktor der jahrelang von Schließung
bedrohten Kudamm-Bühnen, Martin Woelffer,
Interesse an dem Theater angemeldet.
Hallervorden setzt in seiner neuen Bühne im
gutbürgerlichen, aber etwas abseits der City
gelegenen Steglitz auf «anspruchsvolles
Sprechtheater». Der aus Dessau stammende,
1958 in den Westen gegangene 73-Jährige mit
dem «zerknautschten Gesicht» ist zwar durch
«Nonstop Nonsens» als «Knallcharge»
bundesweit bekannt geworden. Er hat aber
durchaus Erfahrungen im sogenannten
«seriösen» Schauspielfach, wie zum Beispiel
als eiskalter Killer in Wolfgang Menges
böser Satire «Millionenspiel» von 1970, die
übrigens schon damals ein
«Verblödungsfernsehen» an die Wand malte,
das schließlich sogar vor
menschenverachtenden Gewinnspielen nicht
mehr zurückschreckt.
Ätzend wie Natronlauge
Der Komödiant Dieter Hallervorden am 1.
Dezember im Kronenzentrum
Bietigheimer
Zeitung 05. November 2008
"Nonstop
Nonsens" und die "Didi-Show" zählen zu den
Klassikern von Dieter Hallervorden. Der
Komödiant ist am Montag, 1. Dezember, zu
Gast im Bietigheimer Kronenzentrum.
Dieter Hallervorden
präsentiert "Stationen eines Komödianten".
Hand aufs Herz. An wie viel "Künstler" aus
dem Quatsch-Comedy-Club kann man sich
erinnern? Welche Witze bleiben im
Trommelfeuer billiger Zoten hängen und wo
verläuft die Grenze zwischen humoristischer
Unterhaltung und blanker Dummheit? So grenzt
sich Dieter Hallervorden schon sprachlich
vom Heer so genannter Comedy-Künstler ab und
nennt sein Programm "Stationen eines
Komödianten".
Während Comedy als moderner Oberbegriff
verschiedene Formen in sich vereint, steht
die Komödie für das klassische Lustspiel.
Damit lässt sich Hallervorden eher seinen
Kollegen Loriot und Otto zuordnen, weniger
Dieter Nuhr oder Urban Priol. Dabei ist er
nicht weniger unterhaltsam, nach wie vor
füllt er auch nach 50 Jahren auf der Bühne
die Hallen.
Der 73-jährige hat eine bewegte Biografie
hinter sich. 1935 in Dessau geboren,
studierte Hallervorden an der
Humboldt-Universität im "demokratischen"
Sektor von Berlin Romanistik. Nach seiner
Flucht aus der ehemaligen DDR setzte er sein
Studium an der Freien Universität fort,
belegte als zweites Fach Publizistik und
hörte Vorlesungen in Theaterwissenschaft.
Hallervorden hat viel im Leben gesehen. Er
war Bauhilfsarbeiter, Bierfahrer und
Gärtner, nebenher war er Mitglied einer
Theatergruppe. Bereits im Doktorandenseminar
entschloss er sich, aus dem Hobby der
Schauspielerei einen Beruf zu machen. Wegen
mangelnder Erfahrung wurde er an der
Max-Reinhardt-Schauspielschule abgewiesen,
einige Zeit später gründete er mit anderen
das politisch-satirische Kabarett "Die
Wühlmäuse", das zum Kult wurde.
Er produzierte zahlreiche eigene Programme
für die Bühne und Fernsehprogramme. Darunter
,,Nonstop Nonsens" für den damaligen
Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart, schlicht
ein Quotenbringer. Unvergessen seine
Marty-Feldman-Hommage, die Zusammenarbeit
mit Helga Feddersen für ,,Du die Wanne ist
voll" und das Stück über die Kuh Elsa.
Der Dessauer Hallervorden hat den
,,Didiismus" als eigene Kunstform
geschaffen, ist nah an den Problemen der
Menschen und kann ätzend wie Natronlauge
sein. So seien Experten Leute, die zwar 99
Liebesstellungen kennen, aber kein einziges
Mädchen. Für ihn ist deutscher Humor ein
Schlankmacher, weil man meilenweit laufen
müsse, bis man ihn trifft.
Gleichzeitig ist der Komödiant
geschäftstüchtig und auch finanziell
erfolgreich. Erst vor kurzem wurde bekannt,
dass Dieter Hallervorden das
Schlosspark-Theater in Berlin-Steglitz
gekauft hat, um dort ab der Saison 2009
hochwertiges Sprechtheater mit namhaften
Künstlern zu inszenieren.
So ist am Montag, 1. Dezember, ab 20.00 Uhr
beste Unterhaltung im Kronenzentrum geboten.
Dieter Hallervorden wird einen Querschnitt
aus seiner Bühnenlaufbahn zeigen, versehen
mit kabarettistischen Novitäten.
Didi Hallervorden macht wieder Theater
Er will in
Berlin eine neue Bühne eröffnen
Heidenheimer Neue Presse 25.Oktober 2008
Der
Schauspieler und Kabarettist Dieter
Hallervorden (73) will das seit Jahren
geschlossene Schlosspark-Theater in Berlin
neu eröffnen und damit an große
Schauspieltraditionen anknüpfen.
Dieter "Didi" Hallervorden hat einen Traum.
Ausgerechnet der "Dinosaurier des
Spaßfernsehens" und Pionier der Comedys will
in Zeiten, in denen ständig das Gespenst von
Theaterschließungen herumgeistert, in Berlin
eine neue Bühne eröffnen. Dabei setzt "Didi"
auf "anspruchsvolles Sprechtheater" und will
neben seinen "Wühlmäusen" jetzt das seit
Jahren geschlossene traditionsreiche
Schlosspark-Theater als Theaterchef
übernehmen. Das war zuletzt von der Stage
Entertainment geleitet worden, ohne dass das
Musicalunternehmen damit glücklich werden
konnte. Die Sache ist zwar noch nicht
unterschriftsreif und die Berliner
Kulturverwaltung ringt mit Hallervorden noch
um die finanziellen Details wie Umbaukosten,
Mieten und Betriebskosten - regelmäßige
Subventionen wird es sowieso nicht geben.
Doch beide Seiten haben ein großes Interesse
daran, die einstige Barlog-Bühne und
"Zweigstelle" des Schiller-Theaters, an der
früher Stars wie Hildegard Knef, Klaus
Kinski, Martin Held, Berta Drews und
Bernhard Minetti auftraten, zu neuem Leben
zu erwecken. Und mit aufwendigen
Theater-Umbauten und Renovierungen hat
Hallervorden seit dem Umzug seiner
"Wühlmäuse" an den Theodor-Heuss-Platz am
Berliner Funkturm auch reichlich Erfahrungen
gesammelt. Der aus Dessau stammende, 1958 in
den Westen gegangene 73-Jährige mit dem
"zerknautschten Gesicht" ist zwar durch
"Nonstop Nonsens" als "Knallcharge"
bundesweit bekannt geworden. Er hat aber
durchaus Erfahrungen im sogenannten
"seriösen" Schauspielfach, wie zum Beispiel
als eiskalter Killer in Wolfgang Menges
böser Satire "Millionenspiel" von 1970, die
übrigens schon damals ein
"Verblödungsfernsehen" an die Wand malte,
das schließlich sogar vor
menschenverachtenden Gewinnspielen nicht
mehr zurückschreckt. Für Hallervorden gibt
es auch noch heute genug talentierten
Schauspielnachwuchs, ob im Kabarett oder
auch in anderen Bereichen. "Sie werden aber
vor allem im Privatfernsehen, wo vieles
zudem unterhalb der Gürtellinie stattfindet,
gleich auf niedrige Erwartungshaltungen
getrimmt. Sie lassen jeden, der acht
komische Fressen ziehen kann und zehn
komische Sprüche drauf hat, vor die Kamera,
ohne jede Berufsausbildung." Also ließ der
frühere Romanistik- und Publizistik-Student,
der eigentlich Auslandskorrespondent werden
wollte, den ehemaligen britischen
Offiziersklub am Charlottenburger
Theodor-Heuss-Platz aufwendig umbauen und im
Jahr 2000 neu eröffnen - mit bis heute
riesigem Erfolg. Er setzte auf die neue
Comedy-Welle mit hochkarätigen Gastspielen,
auch weil er nie den Plan hatte, politisches
Kabarett zu machen, "bis mir die ersten
Haare ausfallen". Jetzt setzt er wieder zu
neuen ambitionierten Höhenflügen an und will
die zumindest an Theatern nicht gerade arme
Hauptstadt, in der selbst die
Boulevardbühnen am Kudamm um die
Publikumsgunst kämpfen müssen, mit einer
neuen Bühne bereichern, die anknüpfen soll
an große Schauspieltraditionen der früheren
Jahrzehnte. Ja sicher, "Mut kann auch eine
Fehleinschätzung des Risikos sein", wie er
weiß, aber bisher hat sich das "alte
Zirkuspferd" des Theaters stets ganz gut
selbst einschätzen können. Und schon zu
seinem 70. Geburtstag vor drei Jahren
träumte er von einer Charakterrolle, die er
gerne mal wieder spielen würde. 2007 feierte
der Dessauer Ehrenbürger und Enkel von Hans
Hallervorden, Gartendirektor in
Dessau-Wörlitz, Bühnentriumphe in seiner
Heimatstadt als "Nervensäge" nach dem
Theaterstück von Francis Veber und der
französischen Kino-Krimikomödie "Die
Filzlaus" (1973).
Dieter
Hallervorden erwartet Zuschlag
Berliner
Morgenpost 19. Oktober 2008
Der
Schauspieler und Kabarettist Dieter
Hallervorden hat offenbar gute Chancen, das
seit Jahren geschlossene Schlosspark-Theater
in Steglitz zu betreiben.
Er sei darüber noch in Gesprächen mit der
Kulturverwaltung und erwarte einen Abschluss
im November, "die Signale stehen auf Grün",
sagte Hallervorden
Der Sprecher der Kulturverwaltung, Torsten
Wöhlert, sagte, man sei noch in "schwierigen
Verhandlungen" über die finanziellen
Konditionen. Dabei gehe es um Investitionen
in den Bau, den Betrieb und die Mietkosten.
Es werde jedoch keine regelmäßigen
öffentlichen Subventionen für das
Schlosspark-Theater geben. Das künstlerische
Konzept Hallervordens klinge "recht gut".
Hallervorden, der bereits seit Jahren mit
großem Erfolg sein Comedy-Theater
"Wühlmäuse" am Theodor-Heuss-Platz betreibt,
plant "anspruchsvolles Sprechtheater und
keine "Wühlmäuse 2"", wie er sagte. "Ich
verbeuge mich vor der großen Tradition des
Schlosspark-Theaters und will die Bühne mit
bedeutenden Schauspielern aus ihrem
Dornröschenschlaf erwecken." Ihm sei klar,
dass er keine Subventionen zu erwarten habe.
Auch Martin Woelffer (Kudamm-Bühnen) und
Schauspieler Cuco Wallraff hatten sich
beworben.
as Schlosspark-Theater war 1993 als
Staatliche Bühne geschlossen, danach aber
sporadisch weiter betrieben worden. Im Mai
2006 gab der letzte Betreiber,
Musical-Produzent Stage Entertainment, den
Spielbetrieb aus Kostengründen auf.
Sat 1: Kai Pflaume und
versteckte Kameras
www.digitalfernsehen.de 16.Oktober 2008
In der neuen Ausgabe
der "Comedy-Falle" auf Sat 1 locken
TV-Magier Uri Geller und Moderatorin Mirjam
Weichselbraun Ahnungslose vor die versteckte
Kamera.
Am kommenden
Freitag um 20.15 Uhr verwandelt Geller ein
Hotel am Tegernsee in ein Spukhotel und
verdreht einer Angestellten den Kopf.
Weichselbraun hingegen macht
bei einem "Klassentreffen" die Freundin
eines Schulkollegen eifersüchtig. Wieder mit
dabei in der Sendung mit Kai Pflaume sind
die Komiker Janine Kunze und Dieter
Hallervorden.
Für seinen Sohn
verändert er sein Leben
www.welt.de 23.
September 2008
Komiker synchronisiert Zeichentrickserie
"Ich liebe meinen Beruf als Schauspieler.
Das Einzige, was ich dabei für absolut
überflüssig halte, ist das Synchronisieren",
sagt Dieter Hallervorden. In einem "dunklen
Raum fremden Personen seine Stimme zu geben
und das ohne Publikum, das ist für mich, als
wenn man Architektur studiert und dann für
den Rest seines Lebens nur noch Pissoirs
entwerfen darf".
Trotzdem steht der 73 Jahre alte Kabarettist
und Komiker seit gestern in Hermsdorf in
einem Tonstudio und ächzt und krächzt und
brüllt vorwiegend Gemeinheiten in ein
Mikrofon. Für die neue 3D-Zeichentrickserie
"Cosmic Quantum Ray" (eine Produktion der
ARD und von Ki.Ka) verleiht er nämlich einer
der Figuren, dem galaktischen Gauner
Professor Gehirnkopf, seine Stimme. "Ich
habe gleich zugesagt, weil ich mit meinem
jüngsten Sohn immer Ki.Ka gucke und mir das
ganz gut gefällt", erzählte Hallervorden.
Für den 10-jährigen Johannes (das jüngste
von vier Kindern) hat "Didi" sein Leben
umgestellt. In der Vergangenheit konnte man
den Wahlberliner immer seltener an der Spree
antreffen. Fünf bis sechs Monate im Jahr
verbrachte er auf dem Schloss vor der
bretonischen Küste Ende der 1980er-Jahre für
rund eine Million Mark kaufte. Aber: "Meine
Freizeitaktivitäten habe ich den
Bildungschancen meines Sohnes zuliebe
weitgehend eingestellt. Von den Schulferien
einmal abgesehen, bin ich jetzt das ganze
Jahr über in Berlin."
Und da kann man ihn jetzt auch schon mal
privat im Theater antreffen. "Erst
vergangene Woche war ich in der Komödie am
Kurfürstendamm in einem Stück, dessen Name
ich nicht mehr weiß, aber das ich
fantastisch fand."
Die Synchronaufnahmen dauern noch bis Ende
Oktober, pünktlich zum Start des
"Internationalen Jahres der Astronomie 2009"
wird "Cosmic Quantum Ray" ab dem 26. Januar
auf Ki.Ka zu sehen sein (Sendeplatz
voraussichtlich nachmittags). Mit der
amerikanisch-deutschen Koproduktion sollen
Kindern Phänomene der Quantenphysik
vermittelt werden. Er selbst habe davon aber
"keine Ahnung", sagte Didi.
Weitere Synchronrollen übernehmen Hella von
Sinnen, Tigerenten Club-Moderator Malte
Arkona, Detlef Bierstedt (die deutsche
Stimme von George Clooney) und Barbara
Ratthey (Stimme von "Golden Girl" Sophia).
Und damit die den Kindern auch keinen Unsinn
erzählen, stehen ihnen bei der gerade
laufenden Synchronisation Mitarbeiter des
Max-Planck-Instituts für extraterrestrische
Physik beratend zur Seite.
Im nächsten Jahr will sich Hallervorden
wieder den für ihn spannenderen Seiten des
Schauspieler-Seins widmen. "Ich werde
mindestens einen Spielfilm drehen", kündigte
er an.
Internet-Kabarettpreis
Gold-ZECK 2008 an Dieter Hallervorden
Kabarettlive.de 17.09.2008
Der Ehrenpreis
'Gold-ZECK' des
Internet-Kabarett-und-Comedy-Portals
Kabarettlive.de geht 2008 an Dieter
Hallervorden. Der Gold-ZECK wird im Vorfeld
der Onlinewahl zum Internet-Kabarettpreis
'ZECK' einem Kabarettisten oder Kommödianten
für sein Lebenswerk verliehen.Die Vorgänger
Dieter Hallervordens waren Dieter Hildebrand
(2007), Georg Kreisler (2006), Vicco v.
Bülow alias Loriot (2005) und Hanns-Dieter
Hüsch (2004).Der eigentliche Wettbewerb zum
ZECK Internet-Kabarettpreis 2008 beginnt am
1.Oktober 2008 und dauert bis zum
30.November 2008. Die Besucher von
Kabarettlive.de wählen aus jeweils 4
Kandidaten in drei Kategorien (Hauptpreis,
Nachwuchspreis und Musikpreis) die
ZECK-Gewinner 2008.
Dieter
Hallervorden spricht
3D-Zeichentrickprofessor
Berliner
Morgenpost Dienstag, 16. September
Dieter Hallervorden
spricht 3D-Zeichentrickprofessor
Berliner Morgenpost Dienstag, 16. September
Komiker und Kabarettist Dieter Hallervorden
(73, Foto) verleiht einer der Figuren der
neuen 3-D-Animationsserie "Cosmic Quantum
Ray" (ab Ende 2008 auf Ki.Ka) seine Stimme.
Mit der Zeichentrickserie, für die "Didi"
den galaktischen Gauner Professor Gehirnkopf
spricht, soll Kindern Wissen über Astronomie
und Quantenphysik vermittelt werden. Weitere
Synchronrollen übernehmen
Tigerenten-Club-Moderator Malte Arkona und
Barbara Ratthey , deren Stimme man vom
Golden-Girl Estelle Getty kennt. Am Montag
beginnen die Sprech-Aufnahmen in
Berlin-Hermsdorf.
Partys am Roten Rathaus
Heute lädt
Wowereit ein, morgen folgen die Bayern
Tagesspiegel 16.09.2008
Am Roten Rathaus wird in diesen Tagen
mächtig gefeiert. Heute Abend lädt der
Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit
(SPD) zum traditionellen Hoffest ein, zu dem
3500 geladene Gäste erwartet werden. Am
Mittwoch dann, ab 18 Uhr, findet der
Berliner Auftakt des Münchner Oktoberfestes
im „Löwenbräufestzelt“ vor dem Rathaus
statt. Auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU)
hat ihr Kommen gegen 19.30 Uhr angekündigt.
Ab Donnerstag ist das Zelt vier Tage lang
für alle geöffnet.
Das Hoffest des Regierenden findet zum
achten Mal statt und wird durch 100
Sponsoren finanziert. Spitzenköche werden
bei einer „Küchenparty“ Spezialitäten
zubereiten. Beim Showprogramm präsentieren
sich Berliner Einrichtungen, etwa der
Friedrichstadtpalast, der Wintergarten, die
Komische Oper und das
Rundfunksinfonieorchester. Neben den
politischen Landes- und Fraktionsspitzen
werden auch Arbeitsminister Olaf Scholz,
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt sowie die
Vizepräsidenten des Bundestages, Petra Pau
und Wolfgang Thierse, erwartet. Auch die
Sport-, Musik-, und Schauspielszene wird
vertreten sein, zum Beispiel will Didi
Hallervorden mitfeiern.
Viel geladene Prominenz aus Kultur, Politik
und Wirtschaft wird auch einen Tag später
beim Oktoberfest-Auftakt erwartet. Eröffnet
wird es vom bayrischen Ministerpräsident
Günther Beckstein. Wir verlosen für den
Abend 5x2 Eintrittskarten. Wer beim
Fassanstich dabei sein will, schreibt heute
bis 16 Uhr eine E-Mail an:
verlosung@tagesspiegel.de. Bitte nennen Sie
uns Ihre Telefonnummer, unter der wir Sie
tagsüber erreichen. Wir rufen die Gewinner
zurück. Die Karten müssen beim Tagesspiegel
in der Potsdamer Straße 77–87 abgeholt
werden.
Herzlichen Glückwunsch
quotenmeter.de 05. September 2008
Dieter Hallervorden feiert heute seinen 73. Geburtstag. Der Durchbruch gelang ihm 1975 mit der Slapstick-Reihe «Nonstop Nonsens», die bis zu ihrem Ende 1980 Rekordquoten erreichte. Der wohl bekannteste Sketch der Reihe ist „Flasche Pommes“ (auch bekannt als „Palim-Palim“). Von 1994 bis 2003 präsentierte Hallervorden – nach einem kurzen Ausflug zu Sat.1 – seine «Spott-Lights». Für die ARD moderierte er auch von 1996 bis 1997 die Sendung «Verstehen Sie Spaß?» und produzierte 2000 zwölf Folgen der Familien-Komödie «Zebralla».
Goldener Vorhang für Dieter Hallervorden
Publikumspreis für von Koczian und Horwitz
rbbonline 01.September 2008
Die beliebtesten Schauspieler der Berliner Theatersaison 2007/2008 sind Johanna von Koczian und Dominique Horwitz. Wie der Berliner Theaterclub am Montag mitteilte, werden die beiden Künstler für ihre Leistungen mit dem "Goldenen Vorhang 2008", dem einzigen Publikumspreis für Schauspieler geehrt.
Von Koczian erhalte den Preis für ihre "wunderbare Darstellung" in "Oskar und die Dame in Rosa" in der Komödie am Kurfürstendamm. Horwitz werde für seinen Publikumsrenner "Ich mach ja doch was ich will" im Renaissance Theater ausgezeichnet.
Einen "Goldenen Vorhang" für sein Lebenswerk bekommt den Angaben zufolge der Komiker Dieter Hallervorden. Der Berliner Theaterclub vergibt den Publikumspreis seit 1976. Johanna von Koczian wird nach 1977 und 1979 zum dritten Mal ausgezeichnet.
Til macht uns den Loriot
BildZeitung 25.August 2008
Nur nicht, um sich über ein kaputtes TV-Gerät zu streiten, sondern um die Jury beim Kleinkunstfestival in den „Wühlmäusen“ zu geben.
Jedes Jahr wetteifern in dem Berliner Kabarett-Theater Kabarettisten miteinander. Unter Schirmherrschaft von Ulk-Urgestein Dieter Hallervorden (72) und moderiert von Dieter Nuhr (47).
Komiker Ralf Schmitz (33, „Schillerstraße) war dieses Mal einer der Gewinner. (bon)
Wühlmäuse:
Trophäen für
die besten
Comedians
Berliner
Morgenpost
Montag, 25.
August 2008
Lachtränen treibend, wie sich der quirlige Comedian mit seiner unfreiwilligen, aber kongenialen Partnerin durch eine aberwitzige Nummer improvisierte. Nur ein Highlight unter vielen beim "Großen Kleinkunstfestival" der Wühlmäuse am Sonnabend Abend, das RBB live im Fernsehen übertrug. Was das Kabarett-Theater unter der Leitung von Schirmherr Dieter Hallervorden und Regisseur Thomas Kornmayer da für die mittlerweile achte Auflage des Pointen-Marathons ausgeheckt hatten, war eine absolute Sternstunde.
Til Schweigers
1½ RITTER kommt früher ins Kino
WIDESCREEN Vision - 23. Juli 2008
Warner zieht den Start der deutschen Komödie
zwei Monate vor.
Wie die Pressestelle von Warner heute
bekannt gab, wird Til Schweigers neue
Komödie ganze zwei Monate früher als
zunächst angekündigt anlaufen. So soll 1½
Ritter - Auf der Suche nach der hinreißenden
Herzelinde nicht erst am 19. Februar 2009,
sondern bereits am 18. Dezember 2008 in die
Kinos kommen. Regisseur und Hauptdarsteller
Til Schweiger (links) und seine Kollegen
beim Dreh zu 1½ Ritter. Grund für die neue
Terminfestlegung sei der unerwartet frühe
Abschluss der Produktion, bei der Til
Schweiger neben der Hauptrolle auch die
Regie übernommen hat. Der Starttermin
entspricht nun dem von Schweigers
Vorjahreserfolg Keinohrhasen (ab 22. August
auf DVD) - wenn das kein gutes Omen ist! Die
Mittelalterparodie verspricht einige schräge
Gags und illustre Gäste wie Thomas
Gottschalk, Udo Kier, Roberto Blanco, Dieter
Hallervorden, Hannelore Elsner, Johannes
Heesters und die New Kids On The Block.
Fußballfans
verdoppeln Summe
newsclick.de - 20. Juli 2008
EM-Tippspiel: Verein für krebskranke Kinder erhält Spende von 25 000 Euro
SALZGITTER/HANNOVER. Komiker Dieter Hallervorden, die ehemalige Top-Schwimmerin Franziska von Almsick oder der österreichische Bundeskanzler Alfred Gusenbauer. Sie und viele mehr nahmen an der Tipprunde zur Fußball-Europameisterschaft teil – für den guten Zweck.
Mit seinen Arbeitskollegen Michael Haut und Gerd Grastorf initiierte der Salzgitteraner Volker Machura zur EM 2004 erstmals eine Tipprunde mit zehn Euro Einsatz zugunsten des Vereins für krebskranke Kinder Hannover. Seitdem verbinden sie alle zwei Jahre Fans des runden Leders miteinander – getreu dem Motto "Fußballbegeisterte aller Länder vereinigt Euch".
"Mehr als 900 Menschen aus ganz Europa haben in diesem Jahr mitgemacht", berichtet Machura. In diesem Jahr kam eine Summe von 25 000 Euro zusammen. Das Geld überreichte der "harte Kern" der Tippgemeinschaft Bärbel Dütemeyer. Beim Sommerfest des Vereins für krebskranke Kinder auf dem Gelände des Heilig-Geist-Stiftes nahm die Vorsitzende den symbolischen Scheck entgegen. Sie bedankte sich für den unglaublichen Einsatz der Fußballfans, die seit 2004 ihren Spendebetrag jeweils knapp verdoppelt haben: 2004 kamen 6400 Euro zusammen, zur Weltmeisterschaft waren es bereits mehr als 13 000 Euro – und nun 25 000 Euro.
"Von diesem Geld werden wir die Basisarbeit unseres Vereins finanzieren – dazu gehören beispielsweise Elternwohnungen auf dem Gelände der Medizinischen Hochschule Hannover und zusätzliche Ärzte", erklärt Bärbel Dütemeyer.